Jan Snel baut energieneutrale Häuser in Hoek van Holland

9 Juli 2018 | Nachrichten

Für das Projekt Tasmanweg 159-161 entwickelt WVH Neubauwohnungen mit einer innovativen Baumethode. Die Häuser werden in der Fabrik gefertigt und vor Ort zusammengebaut. Am 9. und 11. Juli werden die Gebäudeteile per Großtransport angeliefert.

Der Bau zweier Häuser ist relativ teuer. Für uns steht an erster Stelle, dass unsere Häuser bezahlbar sein müssen. Die Häuser müssen den Menschen zur Verfügung stehen, die ein Recht auf Mietzuschlag haben. Um dies zu ermöglichen, haben wir uns für ein Fertighaussystem und die Baumethode von Jan Snel entschieden. Dabei werden die Gebäudeteile im eigenen Werk von Jan Snel gefertigt. Die Bauteile werden montagefertig zur Baustelle geliefert, wo sie anschließend innerhalb weniger Wochen zusammengebaut werden. Die Produktion der Bauteile hat begonnen und auch die vorbereitenden Erdarbeiten an der Baustelle wurden abgeschlossen. Die Häuser werden im Juli innerhalb von zwei Wochen zusammengebaut und finalisiert. Nach dem Verlegen der Strom- und Wasserleitungen kann dann im August die Übergabe erfolgen.

Die ersten energieneutralen Neubauten von WVH
Die zwei Einfamilienhäuser sind sehr gut isoliert und haben keinen Gasanschluss. Sie verfügen über energiesparende Anlagen und über Solarzellen auf dem Dach. Alles in allem erzeugen die Wohnungen selbst die Energie, die eine Familie durchschnittlich für Heizung, Lüftung, Warmwasser, Beleuchtung und alle elektrischen Geräte im Haus benötigt. Damit passt dieses Neubauprojekt sehr gut zu unserem Streben nach Nachhaltigkeit.

WVH erarbeitet Möglichkeiten zur Umsetzung des „idealen Wassergartens“
Der ideale Wassergarten ist eine Idee von einer Gruppe Grundschülern (den „Hoekser Gummistiefeln“), die im Rahmen des internationalen Wettbewerbs FIRST Lego League entstanden ist. Bei dem idealen Wassergarten geht es darum, Überschwemmungen zu vermeiden. Durch die Kombination von Pflanzen und Pflaster kann das Regenwasser in den Boden sickern. Überschüssiges Regenwasser vom Dach wird in einem in den Boden eingelassenen Wasserbehälter aufgefangen. So steht es zur Bewässerung des Gartens zur Verfügung. Bei einem der Häuser möchten wir den idealen Wassergarten realisieren und im kommenden Herbst Präsentationen und Rundführungen zum Thema „Nachhaltigkeit in Haus und Garten“ organisieren.

Die Neubauten ersetzen zwei durch Brand unbewohnbar gewordene Häuser, die abgerissen wurden. Der Stil des Neubaus fügt sich nahtlos in das bestehende Straßenbild ein.